Partnerschaft Kloster Heilig Kreuz
Partnerschaftsgebet

Höchster, glorreicher Gott,
erleuchte die Finsternis
meines Herzens
und schenke mir rechten Glauben,
gefestigte Hoffnung
und vollendete Liebe.
Gib mir, Herr,
das rechte Empfinden und Erkennen,
damit ich deinen heiligen
und wahrhaften Auftrag erfülle.
Amen.
(Franz von Assisi)
Im Kreuz ist Heil.
Im Kreuz ist Leben.
Im Kreuz ist Hoffnung.

Das Kloster Heilig Kreuz in Püttlingen

Partnerschaftsgründung
Am Christkönigssonntag, dem 21.11.2021, haben das Kloster Heilig Kreuz und die Pfarrei Heilig Kreuz eine Partnerschaft begründet mit dem Ziel, sich gemeinsam im Gebet zu tragen und zu unterstützen. Die geistlichen Schwerpunkte von Kloster und Pfarrei sollen weiter vernetzt und ausgebaut werden. Gemeinsam mit dem neuen Pfarrgemeinderat der Pfarrei Heilig Kreuz, den geistlichen Gruppen und weiteren Interessierten sollen geistliche Angebote gemacht werden und besonders sollen junge Familien mit ihren Kindern und Menschen, die auf der Suche nach einem tragenden Fundament für ihr Leben sind, angesprochen werden. In zwei beeindruckenden Gottesdiensten wurde diese Partnerschaft im Hochamt in St. Martin und am Abend in der Klosterkirche in Püttlingen begründet. Wir bitten herzlich um Ihr Gebet.


Nachrichten aus dem Kloster
Kloster Heilig Kreuz - Geistliches Zentrum als Ort für Glaubens- und Gebetsleben
Das Kloster Heilig Kreuz e.V. in Püttlingen wird ab 01. Februar 2023 geistliches Zentrum für Pfarreien und Pastorale Räume im Saarland. Es steht somit in der Nachfolge des Geistlichen Zentrums des Bistums im Kloster, das seit seiner Errichtung im Jahre 2008 insbesondere auf das Dekanat Völklingen ausgerichtet war. Frau Mechthild Schabo, Leiterin des Bereichs “Pastoral und Gesellschaft” im Bischöflichen Generalvikariat Trier, würdigte die bereits bestehenden Kooperationen des Klosters mit der Pfarrei Heilig Kreuz, Schwalbach und weiteren Orten von Kirche.
Der Rektor des Klosters, Pfarrer Hans-Georg Müller und Oberin Sr. Mercy, Vorsitzende des Heilig Kreuz e.V., werden als „Doppelspitze“ dem Geistlichen Zentrum vorstehen. Ein Ausschuss, in dem auch die Pfarrgemeinderäte der Partnerschaftspfarreien Mitglieder entsenden, wird in die Programmgestaltung und die Arbeit des Geistlichen Zentrums eingebunden, das sich an den Leitsätzen ausrichtet:
Das Kloster Heilig Kreuz als Stätte der Stille, des Gebets, der Anbetung wird als Geistliches Zentrum verstärkt auch Ort der Glaubensvermittlung und -vertiefung sowie der offenen Begegnung sein. Auch Musik, Kunst und Kultur sollen einen festen Platz haben, um “die Begegnung mit Gott mit allen Sinnen“ zu fördern. Außerdem werden verstärkt Einkehrtage, Dialoge angeboten.
Für die Programmgestaltung wird prägend sein:
- christliche Lebensführung und christliches Familienbild,
- Partnerschaften mit Pfarreien und Pastoralen Räumen,
- Zusammenarbeit mit der Sozialstation des Caritasverbandes im Kloster zur geistlichen Ansprache und Begleitung der betreuten Menschen und ihrer Familien sowie des Pflegepersonals,
- Kontaktsuche mit behinderten Menschen im Rahmen der Kurse des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Saarland e.V. im Kloster Heilig Kreuz (Inklusion),
- weltkirchliches Denken und Handeln am Beispiel des Einsatzes der indischen Nazareth Schwestern im Kloster Heilig Kreuz bzw. in der Zusammenarbeit zwischen Nazareth Schwestern und dem Kloster Heilig Kreuz e.V.
- Ökumene am Beispiel einer angestrebten Zusammenarbeit des Geistlichen Zentrums mit der evangelischen Kirchengemeinde Kölln,
- synodale Grundsätze in der Ausrichtung, Führung und im Betrieb des Geistlichen Zentrums des Klosters Heilig Kreuz.
Am 01. Februar in der Abendmesse um 18.00 Uhr schauen wir dankbar auf die geleistete Arbeit zurück und bitten um Gottes Segen für das Geistliche Zentrum in Trägerschaft des Klosters Heilig Kreuz. Anschließend laden wir zu einer Begegnung und Aussprache in den Pilgersaal ein. Hier wird auch das Programm des Geistlichen Zentrums des Klosters Heilig Kreuz für das Jahr 2023 vorgestellt; dabei wird der Pilgersaal nach Kardinal Maurer benannt, der das Kloster über Jahrzehnte wohlwollend begleitet hat. Auch die Pfarrangehörigen der Pfarrei Heilig Kreuz, Schwalbach, sind herzlich eingeladen.
Projekt „Haltung heute“ - schon vormerken!
Viele Menschen haben das Gefühl, dass ihr eigenes Leben in unseren traditionellen kirchlichen Angeboten kaum vorkommt. Die Lebensfragen der Menschen mit der auch heute hochaktuellen Botschaft des Glaubens mehr in Berührung zu bringen, fordert heraus und steht an.
Sich die eigenen Haltungen, Werte, den ein oder anderen eigenen Charakterzug bewusst zu machen, kann Halt und Orientierung in unserer Zeit des stetigen und immer schneller werdenden Wandels geben. Das Projekt „HALTUNG heute“ möchte mit der interaktiven Ausstellung „MEHR LEBEN ENTDECKEN“ und dem Theaterstück „Abgerungen“ Denkanstöße und Impulse geben, sich die eigenen Haltungen, Werte, den ein oder anderen Charakterzug bewusst zu machen.
Die größtenteils interaktiv gestalteten 20 Stationen der Ausstellung wollen Interessierten - Suchenden wie Glaubenden - Jungen und Älteren, Räume öffnen: für ihr Fragen und Glauben, für ihr persönliches und gemeinsames Nachsinnen, für ihre Auseinandersetzung mit einer Reihe existenzieller Lebensthemen.
In dem Theaterstück entdeckt ein Autor, der ein Stück über den 1945 im KZ bei der Pflege typhuskranker Mithäftlinge verstorbenen Pater Henkes schreibt, wie sehr ihn dieser Märtyrer der Nächstenliebe immer mehr begeistert. Die Beschäftigung mit dessen Leben fordert ihn heraus, über das eigene Leben neu nachzudenken. Der Autor kommt ins Fragen und bezieht dabei die Zuschauer in sein Ringen ein. Sein existenzielles Ringen mit dem Glauben, den eigenen Möglichkeiten, der Bildung eigener Haltungen und Werten sind beispielhaft für viele Menschen heute. Für die Arbeit von Kirchengemeinden kann sein Wirken eine Inspirationsquelle auf dem Weg hin zu einer diakonischen und missionarischen Kirchenentwicklung sein.
Erlebnisausstellung „MEHR LEBEN ENTDECKEN“ und Theaterstück „Abgerungen“ sind zu Gast im Kloster Heilig Kreuz in der Zeit von Aschermittwoch, dem 16.02.2023, bis am Sonntag, dem 26.02.2023. Das Theaterstück wird am Sonntag, dem 26.02.2023, nach der Abendmesse um 19.00h aufgeführt - Dauer ca. 45 Minuten.
Weitere Infos und ein Veranstaltungsplan folgen.
Wenn Sie schon jetzt mehr über Theater und Ausstellung wissen möchten, gehen Sie einfach auf: www.haltung-heute.de oder schauen Sie in die Flyer, die in den Kirchen der Pfarrei Heilig Kreuz Schwalbach und im Kloster Heilig Kreuz ausliegen.


Püttlingen, im Advent 2022
- die aus dem Glauben und Gebet,
- der Vernetzung mit Pfarreien und pastoralen Räumen,
- in gegenseitiger Verantwortung und
- im möglichen Rahmen durch Selbstverwaltungs- und eigene Finanzierungskraft,getragen wird. So verstehen wir den Auftrag und die Entwicklung des Klosters Heilig Kreuz in der Herausforderung des Wandels in Kirche und Bistum.
„Ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt.“ Jesaja 9,5
Mögen Sie in dieser Gewissheit Kraft und Zuversicht finden. Einen besinnlichen, gnadenreichen Advent und ein gesegnetes Weihnachtsfest sowie ein gutes Neues Jahr 2023 wünschen Ihnen, Ihren Angehörigen und Familien
Sr. Mercy Sr. Rosamma
Oberin im Kloster Heilig Kreuz Oberin des Konvents der
Vorsitzende des Heilig Kreuz e.V Nazareth Schwestern
Sr. Pia und Sr. Margret
Redemptoristinnen im Kloster Heilig Kreuz
Kalender 2023
Der oben erwähnte Wochenkalender 2023 ist im Klosterladen, im örtlichen Buchhandel und in den Pfarrbüros der Pfarrei Heilig Kreuz Schwalbach zum Preis von 16,80 Euro zu erwerben.

Klosterladen

Begegnung mit den Schwestern von Marienthal
Am Montag, dem 17.10.2022, trafen sich die Schwestern von Marienthal, Rektor Jérôme Hess, der neue Kaplan Jean Marie mit den Nazarethschwestern von Püttlingen und St. Wendel und Pastor Hans-Georg Müller zu einem gemeinsamen Wallfahrtstag in St. Wendel. Ortspfarrer Klaus Leist begrüßte die Pilgergruppe und führte in das Leben des Heiligen Wendalinus ein. Gemeinsam wurde die Heilige Messe in der Basilika von St. Wendel gefeiert und am Grab des Heiligen gebetet. Das gemeinsame Mittagessen diente der Begegnung und dem Austausch. Am Nachmittag stand der Besuch der Klause des Heiligen Wendalinus sowie die Besichtigung der Kirche der Steyler-Missionare auf dem Programm. Mit einer Vesper endete die Begegnung, die sehr herzlich war und allen gut getan hat. Die nächste Begegnung wird in Püttlingen mit einem Besuch der Marienthaler in Schwalbach stattfinden.

Begegnung am Grab des Heiligen Wendalinus
Nazareth Schwestern bleiben dauerhaft in Püttlingen
Generaloberin Schwester Jaseentha besuchte im Juli und August 2022 die Niederlassungen der Gemeinschaft der Nazareth Schwestern in Deutschland. Vor vier Jahren wurde Sr. Jaseentha nach langjähriger Tätigkeit als Oberin im Kloster Heilig Kreuz und Vorsitzende des Heilig Kreuz e.V., in das Mutterhaus der Gemeinschaft der Nazareth Schwestern in Kunnoth im Bundesstaat Kerala, Indien, berufen. Im Rahmen Ihres Besuches im Kloster Heilig Kreuz hat Generaloberin Schwester Jaseentha jetzt für die Gemeinschaft der Nazareth Schwestern eine dauerhafte Niederlassung der Nazareth Schwestern im Kloster Heilig Kreuz zugesichert und am 22.06.2022 folgende Vereinbarung mit dem Heilig Kreuz e.V. geschlossen:
„In Würdigung des 10jährigen Lebens und Wirkens der Nazareth Schwestern im Kloster Heilig Kreuz und aufgrund der Entscheidungen des Generalrates der Gemeinschaft der Nazareth Schwestern vom 21. März 2022 sowie der Mitgliederversammlung des Heilig Kreuz e.V. vom 22. März .2022, wird vereinbart, dass die Nazareth Schwestern im Kloster Heilig Kreuz auf Dauer einen Konvent aufrechterhalten. Dabei ist den Parteien bewusst, dass diese Entscheidung unter dem Vorbehalt steht, dass die Personalsituation der Nazareth Schwestern sowie die Rahmenbedingungen für Leben und Wirken der Gemeinschaft der Nazareth Schwestern in Deutschland, im Bistum Trier und im Kloster Heilig Kreuz die Führung eines Konventes der Nazareth Schwestern zulassen.
Die Nazareth Schwestern würdigen dankbar die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Ordensschwestern des Allerheiligsten Erlösers (Redemptoristinnen), in deren Nachfolge sie im Kloster Heilig Kreuz tätig sind. Das gilt auch für die Rahmenbedingungen für das Leben und Wirken der Nazareth Schwestern im Kloster Heilig Kreuz sowie für die Mitwirkung im Heilig Kreuz e.V.. Neben den caritativen Zielen der Nazareth Schwestern durch ihre Dienste in der Alten- und Krankenpflege, werden die Nazareth Schwestern die Entwicklung des Klosters Heilig Kreuz als Geistliches Zentrum im freien pastoralen Raum im Sinne ihres religiösen und missionarischen Auftrages und Verständnisses, mittragen.
Die Nazareth Schwestern und der Heilig Kreuz e.V. erbitten Gottes Segen, dass das Kloster Heilig Kreuz als Stätte des Gebetes und der Anbetung, der Glaubensvertiefung und des Glaubensvermittlung sowie des Dialogs stets seinem Auftrag gemäß der Satzung des Vereins Heilig Kreuz e.V., in der Fassung vom 28.03.2019, entsprechen kann.“
Die Vereinbarung wurde in Anwesenheit von Erzbischof Georg Njaralakattu vom Erzbistum Tellycherry, Kerala, Indien und Rektor Hans Georg Müller unterzeichnet.

von links nach rechts: Sr. Mercy, Oberin und Vorsitzende des Heilig Kreuz e.V. - Rektor Hans-Georg Müller - Erzbischof Georg Njaralakattu - Dr. Dorothée Bernsdorf, Vorstandsmitglied des Heilig Kreuz e.V. - Sr. Jaseentha, Generaloberin der Nazareth Schwestern
Große Ereignisse im Kloster Heilig Kreuz
Familiensonntag und Wanderung zum Kloster Heilig Kreuz
Schon im letzten Jahr war ein Familientag im Kloster Heilig Kreuz geplant. Nun findet er im Rahmen der Partnerschaft mit der Pfarrei Heilig Kreuz, statt. Der Familientag startet mit einem Familiengottesdienst am Sonntag, dem 17.07.2022, um 11.00h in St. Josef in Elm-Derlen. Danach wird eine kleine, feine Stärkung von „Omas Küche“ gereicht. So ist dann der Weg durch Wald und Feld ganz leicht zu schaffen. In Püttlingen wird es Angebote für die ganze Familie geben. Die Schwestern aus Heilig Kreuz freuen sich auf die Begegnung…
Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung im zentralen Pfarrbüro bis am Montag, dem 11.07.2022, unter der Telefonnummer 06834/9569670.
Hochfest Kreuzerhöhung
Das Patronatsfest Kreuzerhöhung feiert das Kloster am Sonntag, dem 11.09.2022, mit einem Festgottesdienst im Freien um 15.00h am Coronaaltar. Anschließend ist Begegnung mit Umtrunk. Herzliche Einladung!
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit

Es war ein bewegender Sonntag im Kloster Heilig Kreuz. Zum ersten Mal begingen die Pfarrei Heilig Kreuz und das Kloster Heilig Kreuz gemeinsam den Barmherzigkeitssonntag. Viele Gläubige aus den Orten um das Kloster kamen zur Andacht um 15.00h in die Klosterkirche. Die Zeit der Stillen Anbetung und die Beichtgelegenheit wurde von vielen genutzt. Bewegend waren die feierliche Vesper, der Festgottesdienst und die Segnung der Einzelnen mit den Reliquien der Hl. Faustyna.
Wie schön heißt es in zwei Gebeten von Sr. Faustyna:
„Jesus, bilde mein Herz nach Deinem Herzen,
verwandle es vielmehr in Dein eigenes Herz, damit ich die Nöte anderer Herzen spüre, besonders der Leidenden und der Traurigen. Mögen die Strahlen der Barmherzigkeit in meinem Herzen ruhen.“
„Ich möchte mich ganz in Deine Barmherzigkeit verwandeln,
um so ein lebendiges Abbild von Dir zu sein, O Herr;
möge diese größte Eigenschaft Gottes,
Seine unergründliche Barmherzigkeit,
durch mein Herz und durch meine Seele hindurch
zu meinem Nächsten gelangen.“

Einkehrtag im Kloster Heilig Kreuz
Die katholische Kirche durchlebt zurzeit eine tiefgreifende Krise. Ist diese Krise der Anfang vom Ende der Kirche? Oder kann die Krise eine Zeit der Suche, der Neuorientierung und der Neuentdeckung des Glaubens werden? Auf der Suche nach Antworten lädt das Kloster Heilig Kreuz als Geistliches Zentrum ein zu einem Einkehrtag zum Thema:
„Worauf es heute ankommt - Orientierungssuche in der gegenwärtigen Krise der Kirche“
Als Referenten dürfen wir den Theologen Stephan E. Müller, emeritierter Professor für Moraltheologie ankündigen. Als Seelsorger und Wissenschaftler gibt Prof. Stephan E. Müller den Teilnehmern des Einkehrtages den Hinweis: „Es geht nicht um fertige Antworten; die es nicht gibt. Aber ich mache den Versuch, eine Richtung aufzuzeigen, die der Krisenbewältigung dienen könnte.“ Nach den Vorträgen bleibt Raum für Fragen und Diskussion.
Programm
Samstag, 25.06.2022,
Klosterkirche und Versammlungsraum im Geistlichen Zentrum
09.30h - Teil 1: Krisendiagnose
10.45h - Teil 2: Orientierungspunkte aus dem christlichen Glauben -
die Frage nach dem “Wie“ der Bewältigung der Krise der Kirche
11.45h - Heilige Messe, anschließend Mittagsimbiss
In der Kaffeepause und beim mittäglichen Imbiss besteht Gelegenheit zum persönlichen Gespräch.
Hinweise zum Referenten: Geboren wurde Prof. Dr. Stephan E. Müller 1950 in Frankfurt am Main. Nach seinem Studium der Philosophie und Theologie in Mainz und Münster wurde er 1975 zum Priester geweiht. Dann war er zunächst als Kaplan in Gießen tätig und übernahm anschließend eine Stelle als Religionslehrer in Bad Nauheim. Danach war er als Subregens im Mainzer Priesterseminar tätig. 1999 wurde er auf den Lehrstuhl für Moraltheologie an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt berufen, den er bis zu seiner Emeritierung 2015 innehatte. Bis heute ist er auch weiterhin in der Seelsorge tätig.
Aufgrund der Planung und Vorbereitung bitten wir um Anmeldung im zentralen Pfarrbüro in Schwalbach bis am Freitag, dem 17.06.2022, Tel. 06834/9569670
Heilige Messe im syromalabarischen Ritus
Am Sonntag, dem 03.07.2022, feiern wir anlässlich des Festes des Heiligen Apostels Thomas, des Schutzpatrons von Indien, die Heilige Messe um 18.00h in der Klosterkirche im syromalabarischen Ritus. Es ist die Liturgie der sogenannten Thomaschristen in Indien, zu denen die Schwesterngemeinschaft der Nazarethschwestern gehören. Herzlich laden wir zur Mitfeier ein!
Familiensonntag und Wanderung zum Kloster Heilig Kreuz
Schon im letzten Jahr war ein Familientag im Kloster Heilig Kreuz geplant. Nun findet er im Rahmen der Partnerschaft mit der Pfarrei Heilig Kreuz, statt. Der Familientag startet mit einem Familiengottesdienst am Sonntag, dem 17.07.2022, um 11.00h, in St. Josef, in Elm-Derlen. Danach wird eine kleine, sehr feine Stärkung von „Omas Küche“ gereicht. So ist dann der Weg durch Wald und Feld ganz leicht zu schaffen. In Püttlingen wird es Angebote für die ganze Familie geben. Die Schwestern aus Heilig Kreuz freuen sich auf die Begegnung…
Um besser planen zu können, bitten wir um Anmeldung im zentralen Pfarrbüro bis am Montag, dem 11.07.2022, unter der Telefonnummer 06834/9569670.
Liebe Angehörige unserer Partnerpfarrei Heilig Kreuz,
Die Nachrichten aus Ihrer ukrainischen Partnergemeinde Kherson über Krieg, Leid und Besatzung sowie über die Gebete und Solidarität in Kherson und Schwalbach, machen auch uns Schwestern im Kloster Heilig Kreuz zu Betroffenen. Wir empfinden, wie sehr in dieser Fastenzeit die biblischen Berichte über Jesu Leiden und Sterben die Ursachen für die dramatische Lage in der Ukraine aufdecken. Wir sehen mit Schrecken, wie Macht und Gewalt auch in unseren Tagen die Wahrheit unterdrückt und sich im Krieg in der Ukraine die Abgründe menschlichen Handelns und Leidens auftun. Jesus, für uns immer unbegreiflich, hat trotz seiner Vollkommenheit als Sohn Gottes, das Leid und Elend der Menschen, sogar bis in das „Reich des Todes“, mit uns geteilt. Jesus zeigt sich uns in seiner unermesslichen Liebe, als Mensch und Gott. Und zwischen dem Menschlichen und dem Göttlichen liegt das „österliche Geheimnis“: Tod und Auferstehung. Vor dem Inferno in der Ukraine und den weiteren mörderischen Kriegen auf unserer Welt stehen wir mit unserer Ohnmacht, mit unseren Fragen und unserem Suchen. Hoffnung schenkt nur unser österlicher Glaube. Und in dieser Hoffnung verstärken wir mit unseren Fürbitten im Kloster Heilig Kreuz die Gebetsbrücke zwischen den Pfarreien Kherson und Schwalbach. So sind wir Ihnen in dieser Fasten- und Osterzeit in der Betrachtung unseres leidenden und auferstandenen Herrn - im Glauben und in österlicher Hoffnung - tief verbunden und wünschen Ihnen Gottes Kraft und Segen.
Ihre Sr. Mercy
Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit
Papst Johannes Paul II. hat den Sonntag nach Ostern zum Sonntag der Göttlichen Barmherzigkeit bestimmt. In diesem Jahr werden die Pfarrei Heilig Kreuz Schwalbach und das Kloster Heilig Kreuz den Barmherzigkeitssonntag, dem 24.04.2022, gemeinsam begehen und gestalten; wir beginnen um 15.00h in der Klosterkirche mit einer Andacht zur Göttlichen Barmherzigkeit. Danach sind Stille Anbetung, Beichtgelegenheit, gesungene Vesper um 17.00h und Festhochamt um 18.00h in der Klosterkirche. Herzliche Einladung!
Einladung zum Beitritt in den Freundeskreis des Klosters
Dem Freundeskreis gehören Personen an, die dem Kloster verbunden sind und das Kloster unterstützen wollen. Die Schwestern und die Mitglieder des Freundeskreises bilden eine Gebetsgemeinschaft. Gemeinsam tragen sie im stellvertretenden Beten die Nöte aller Menschen und auch die persönlichen Anliegen vor Gott. In besonderer Weise beten Schwestern und Freundeskreis für unsere Kirche, für geistliche Berufe und die Weitergabe des Glaubens in christlichen Familien. Am letzten Donnerstag im Monat wird die Heilige Messe im Gedenken an die lebenden und verstorbenen Mitglieder des Freundeskreises gefeiert.
Oberin und Rektor Ecclesiae bieten bei Bedarf und nach Vereinbarung auch Gespräche an. Religiöse Impulse, Gottesdienst- und Gebetszeiten, aktuelle Ereignisse und die Kontaktadressen sind auf der Website www.kloster-heilig-kreuz.de veröffentlicht. Anmeldeformulare liegen in den Kirchen aus. Der Jahresbeitrag von 12,00 Euro dient der Unterstützung des Klosters.
Heilige Messe aus der Klosterkirche
Herzliches Willkommen für Pastor Michael Meiser
Weihnachtsgruß

Rückblick 2021
Schwester Mercy
Oberin
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Pfr. Hans-Georg Müller
Rektor Ecclesiae
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Bischofsbesuch im Kloster Heilig Kreuz
Ein Jahr nach der Einsegnung des Corona-Altars unter dem Griesenbrock- Kreuz vor der Kreuz Kapelle besuchte Bischof Dr. Stephan Ackermann erneut das Kloster Heilig Kreuz. Im Anschluss an die Heilige Messe, die er mit Rektor Hans-Georg Müller zelebrierte, stellte sich Bischof Stephan in einer Podiumsdiskussion zahlreichen Fragen zum synodalen Prozess im Bistum Trier. Der Besuch stand auch unter dem Zeichen der persönlichen Begegnung mit den Schwestern und den Besuchern des Gottesdienstes.
Über Zoom zugeschaltet war Monsignore Prof. Dr. Tomáš Halík aus Prag, der in einem Grußwort darlegte, dass der synodale Weg nicht mit externen institutionellen oder legislativen Änderungen beginnen und vor allem nicht enden darf.
Als Voraussetzung und Ziel des synodalen Weges nannte er die geistige und theologische Vertiefung im Glauben. Der synodale Weg müsse sich in der Spiritualität, der Theologie, der Seelsorge und den Institutionen widerspiegeln. Er verwies auf die katholische Erneuerung nach der Reformation, die von großen Mystikern und prophetischen Gestalten wie Johannes vom Kreuz und Teresa von Avila, Ignatius von Loyola und Reformbischöfen wie Karl Borromäus getragen und zu einer großen Inspiration für die Kirche wurde.
Nicht Unzufriedenheit mit den Problemen der Kirche, sondern vor allem die leidenschaftliche Liebe zu Christus und die Verantwortung für die Kirche, für die Sache des Reiches Gottes, sollten den synodalen Weg prägen.
Im Anschluss an die Veranstaltung segnete Bischof Dr. Stephan Ackermann den neuen Hostienbackautomaten und traf sich zum Austausch mit den Schwestern und den Teilnehmern im Pilgersaal.