Arbeitsbesuch in Afrika:Aktuelles aus Malawi

Ziel des Besuchs war die Überwachung der Umsetzung der wichtigsten Programme, die von ZIKOMO in Partnerschaft mit Moyo Ngwathu unterstützt werden.
Besonderes Augenmerk lag auf den Aktivitäten im Bereich Ernährungssicherung, dem Stipendienprogramm und dem Zugang zu Wasser. Der Besuch bot zudem eine wichtige Gelegenheit, direkt mit Begünstigten, lokalen Behörden, Schulen und Partnern in Kontakt zu treten, um Informationen und Empfehlungen für die zukünftige Planung zu sammeln.
Zu dem neuen Projekt Hungerhilfe, Hilfe zur Selbsthilfe, gab es viele positive Rückmeldungen. Alle Begünstigten äußerten große Zufriedenheit mit den Erträgen der letzten Anbausaison. Mehrere Farmer erklärten, dass sie noch nie zuvor ein derartiges Produktionsniveau erreicht hätten, und bezeichneten diese Ernte als die beste ihres Lebens.
Zum ersten Mal seien sie in der Lage, ihren Kindern drei Mahlzeiten pro Tag zu bieten. Dadurch könnten die Kinder ohne Hunger und mit größerer Gelassenheit die Schule besuchen. Die Landwirte, die den organischen Mbeya-Dünger eingesetzt haben, erzielten jedoch die besten Ergebnisse. Jeder gab 7 Säcke Mais an ausgewählte Familien, die selber nichts anbauen können.
Während des Besuchs fanden Treffen mit den 40 Stipendienempfängerinnen und -empfängern an den vier teilnehmenden Schulen statt. Diese Treffen boten eine wertvolle Gelegenheit, den Schülerinnen und Schülern direkt zuzuhören und die Herausforderungen, mit denen sie konfrontiert sind, besser zu verstehen.
Es zeigte sich, dass nahezu alle Begünstigten aus zerrissenen Familienverhältnissen stammen. Viele haben einen oder beide Elternteile verloren, leben in Armut oder tragen nach dem Schulunterricht erhebliche Verantwortung im Haushalt.
Auch sollen weitere Brunnen gebaut werden, dazu bedarf es jedoch noch Kostenvoranschlägen, da die Preise in den letzten Jahren stark angestiegen sind.
Jede Spende von Ihnen kommt dort an wo sie gebraucht wird. Dafür herzlichen Dank!
