Gedanken zum Sommer:"Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen..."

Freie Zeit ist ein großes Geschenk, auch um einfach mal zur Ruhe zu kommen. Es braucht Unterbrechungen in meinem Leben, raus aus dem Hamsterrad, sich sortieren und den Blick richten auf wesentliche Dinge.
Was aber ist wesentlich in meinem Leben? Grundsätzlich kann ich das nur selbst herausfinden.
Der Psalm 121 gibt gläubigen Menschen eine Antwortmöglichkeit:
„Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht. Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite. Bei Tag wird dir die Sonne nicht schaden, noch der Mond in der Nacht.“
Die Heilige Schrift deutet in diesem, wie ich finde, wunderschönen und berührenden Psalm: Du bist nicht allein. Gott steht an deiner Seite. Er begleitet dich, egal in welcher Lebenssituation du dich gerade befindest. Er ist da, in guten und in schlechten Tagen.
Diese Zusage gilt für alle Menschen, ohne müssen, sollen und ohne Druck. Es braucht lediglich meine Entscheidung dafür.
Der Psalm 121 endet mit den Worten:
„Der Herr behüte dich vor allem Bösen, er behüte dein Leben. Der Herr behüte dich, wenn du fortgehst und wiederkommst, von nun an bis in Ewigkeit.“
Der Herr möge uns in den kommenden Wochen begleiten und behüten, bei allen Reisen und Unternehmungen.
Und wenn der Alltag wieder einkehrt, steht sein Angebot. Denn Gott möchte nicht nur ein Reisebegleiter auf Zeit, sondern ein ständiger Wegbegleiter sein, von nun an bis in Ewigkeit.
Ihnen und Euch allen eine gute Zeit!
Ihr Seelsorgeteam
Text: Thomas Pohl, Gemeindereferent
